Sommer in Schweden Reise 2018 Teil 2
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Nach Teil 1 kommt bekanntlich Teil 2. So ist es auch mit meiner Schwedenreise, die ich im August 2018 gemacht habe. Hast Du schon den ersten Teil gelesen? Wenn nicht, dann hüpf doch kurz rüber, lies ganz in Ruhe den Anfang. Ich warte hier auf Dich.

Tag 3

Schweden-Reise 2018 Tag 3Die Nacht zu Tag 3 hatte ich in Älmhult verbracht. Nein, nicht irgendwo, sondern natürlich im IKEA Hotel*. Wie es dort war, erfährst Du in diesem extra Artikel. Und natürlich war es kein Zufall, dass es mich in den Ort verschlagen hat. Ich wollte einmal sehen, wo IKEA denn eigentlich herkommt. Das IKEA genau in dem Jahr sein 75 – jähriges Jubiläum feierte, das wusste ich zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht, war aber auch nicht so schlimm. Als IKEA-Fan mit etwas geschichtlichem IKEA-Hintergrund wollte ich mir natürlich das Museum einmal anschauen. Also habe ich den Vormittag, nach einem ausgiebigen Frühstück, im ersten IKEA-Einrichtungshaus zugebracht, welches seit 2016 ein Museum ist. Mehr über meinen dortigen Besuch erfährst Du hier.

IKEA Museum Älmhult Schweden Sverige SwedenZur Mittagszeit hatte ich mich dann genug im Museum umgeschaut und gefühlt den halben Museumsshop leergekauft. Da ich aber noch keinen Hunger hatte, habe ich deswegen die leckeren Köttbullar im Restaurant links liegen gelassen und mich auf meine Weiterreise begeben. In Deutschland hatte ich im Internet geschaut, wie lange ich wohl bis zum nächsten Punkt brauchen würde. Da hieß es: 3 Stunden. Als ich dann aber die Adresse vor Ort in mein neues Navigationssystem* eingab, kamen sogar 4 Stunden raus. Das war soweit kein Problem, weil ich noch genügend Zeit hatte. Aber ich war schon erstaunt, dass sich die Fahrzeit einfach mal um eine Stunde erhöht hatte. Aber das half nichts. Also einsteigen und losfahren.
Auf der Fahrt hatte ich viel Zeit. Ich wechselte immer mal wieder zwischen verschiedenen schwedischen Radiosendern, hörte mir Reportagen an und hatte trotzdem noch viel Zeit zum Nachdenken. Unter anderem fiel mir auch auf, dass ich schon seit knapp 3 Tagen in Schweden war, aber noch kein Fika gemacht hatte. Eigentlich ziemlich traurig und ein Skandal im Land des Fika. Aber so war es nun mal und an dem Tag konnte ich es auch nicht ändern, denn ich hatte mich verabredet und wollte natürlich pünktlich kommen. Kurz vor meinem Ziel hatte ich dann aber so dollen Hunger, ich hatte seit dem Frühstück nichts gegessen, das ich mir noch schnell eine Tüte Zimtschnecken aus dem Supermarkt besorgt habe.

Treffpunkt war eine kleine Kirche, die ich im Navi nicht finden konnte. Deswegen habe ich den Ort einfach mit dem Straßennamen „Kirchstraße“ oder so ähnlich eingegeben. Etwas, das ich gelernt habe, man sollte nicht nur auf das Navi hören, sondern auch seinen Verstand mit einschalten. Es stellte sich später heraus, dass das Navi mich an eine total falsche Adresse geführt hätte. Ich habe glücklicherweise ein Schild mit dem Ortsnamen und dann auch später mit der Kirche gesehen. Dadurch bin ich dann auch etwas durch die schwedische Pampa gefahren, aber nur so lernt man das wirkliche Schweden kennen.

Ich war überpünktlich beim verabredeten Treffpunkt, konnte noch etwas frische Luft genießen, nachdem ich die letzten vier Stunden im Auto gesessen hatte.
Das Wiedersehen war großartig und da meine Bekannte an dem Tag auch gearbeitet hatte, hat ihre Schwester, zu der wir dann gefahren sind, ein tolles Abendessen gezaubert. Wenn ich es mal nachgekocht habe, dann stelle ich gerne das Rezept zur Verfügung.
Wir haben also bei leckerem Essen, schönstem Wetter und viel Schwedisch-Reden den Abend draußen auf dem Lande verbracht.
Dann kam die Idee auf, doch einmal zu schauen, ob wir Elche sehen. Also haben wir abgewartet, bis ungefähr der richtige Zeitpunkt ist und sind dann mit dem Auto losgefahren. Zufälligerweise sind wir den gleichen Weg gefahren, den ich auch schon zur Kirche gefahren bin, also durch den Wald und die Einöde. Obwohl wir perfekte Bedingungen hatten, richtiger Zeitpunkt, richtiger Ort, ortskundigen Guide, langsames Autofahren, … hat sich uns leider kein Elch gezeigt. Wir haben einen Fuchs und Rehe gesehen, aber deswegen waren wir eigentlich nicht losgefahren. Damit gibt es also weiterhin den Punkt: „Elch in freier Wildbahn sehen“, auf meiner Schweden-Bucket-List.

Dann ging es nach Trollhättan, wo ich bei meiner Bekannten übernachten durfte. Obwohl es schon ziemlich spät war, sind wir noch zu den Schleusen in Trollhättan gefahren. Über zu viele Besucher / Touristen brauchten wir uns nicht zu beschweren, denn wir waren zu der Uhrzeit fast die einzigen vor Ort. Dadurch, dass in der Dunkelheit auch vieles im Ungewissen geblieben ist oder man einfach nicht sehen konnte, wo die Schleuse aufhört, war es ein Erlebnis die drei Schleusen einmal bei Nacht zu sehen.

Tag 4

Schweden-Reise 2018 Tag 4Nach einem ausgiebigen Frühstück und viel Gequatsche habe ich mich wieder in mein Auto gesetzt, um meine Reise fortzuführen. Der Weg nach Bohuslän, eine der 25 schwedischen Landschaften, war nicht so lang, aber bis ich das Meer/ das Wasser gesehen habe, hat es doch etwas gedauert. Als es dann soweit war, habe ich auch den erstbesten Parkplatz angesteuert und musste erst einmal die Aussicht genießen. Ich war also dort angekommen, wo ich die nächsten beiden Tage verbringen würde. Denn dieses Mal hatte ich mir eine Unterkunft für 2 Nächte ausgesucht.

Da es noch zu früh war, um die Unterkunft anzusteuern, hatte ich nur ein ungefähres Ziel und bin einfach durch die Gegend gefahren. Dort abgebogen, wo ich Lust hatte, angehalten, wo es schön aussah und so lange geblieben, wie ich wollte.

Mollösund

Mollösund Bohuslän Schweden Westküste Klippen Häuser SommerMollösund stand eigentlich erst für den Abend auf meiner „To-See“-Liste, habe ich dann aber schon früher angesteuert, weil ein Verkehrsschild mir die Richtung anzeigte.
Genauso wie in vielen der kleinen Hafenorte wurde auch hier am Ortseingang darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht so viele Parkplätze im Centrum gibt und man lieber vorher einen Parkplatz suchen sollte. Ich habe also gleich den erst besten genommen und mich dann weiter zu Fuß fortbewegt. Später habe ich dann auch gesehen, weswegen dieser Hinweis gegeben wurde. Viele Autofahrer, die auf engstem Raum einen Parkplatz suchen, keinen finden und genervt wieder umdrehen, weil die Straßen auch nicht für so viele bzw. die modernen Autos gebaut sind.
Auf dem Weg in das Zentrum von Mollösund, gegenüber der Kirche, gibt es einen Weg hinauf auf einen Felsen. Die Aussicht ist bombastisch. Ich hätte dort oben den ganzen Tag stehen und die Aussicht genießen können. Was für ein Blick. Ja, ich bin ein Kind der Küste und kann mich daran nicht satt sehen.
Mollösund Fischer Frau Skulptur Holz Bohuslän Schweden Westküste Sweden SverigeOben auf dem Felsen befindet sich auch eine Holzskulptur, die eine Fischersfrau darstellt. Von dort oben haben die Frauen immer nach ihren Männern Ausschau gehalten, die auf dem Meer unterwegs waren und von der Arbeit wieder nach Hause kommen sollten. Und das Willkommenslied der Kutter kannst Du dort auch finden und wenn Dir danach ist auch singen.Mollösund Fischer Frau Skulptur Holz Bohuslän Schweden Westküste Sweden Sverige

Wieder runter vom Felsen, bin ich dann weiter in den Ort gegangen. Für Großstadtmenschen ist das sicherlich nichts, denn in solch kleinen Orten ist nichts los. Im Hafen liegen ein paar Boote, die Segeltouristen kaufen in dem kleinen, und sicherlich viel zu teuren, Supermarkt ein und dann gibt es noch einen Kiosk, wo es Eis und Würstchen gibt und in diesem Fall auch noch Emma´s Café, am Hafen.Emmas Café Mollösund Schweden Sverige Sweden Segelboot Hafen

Zu dem Zeitpunkt, es war um die Mittagszeit, stand ich vor der Wahl: noch etwas warten und an dem Tag endlich Fika machen oder die Gunst der Stunde nutzen und in Bohuslän das essen, was vor Ort frisch sein sollte, nämlich Schalentiere und Fische. Ich habe mich dann für eine Schalentier-Pasta entschieden, die ich draußen in der Sonne genossen habe.Skaldjurspasta Meeresfrüchtepasta Mollösund Schweden Sverige Sweden Emmas Café
Komischerweise wollte das Kartenlesegerät sowohl meine Kredit- als auch EC-Karte nicht anerkennen. Und hätte ich am ersten Tag nicht etwas Bargeld abgehoben, dann hätte ich ganz schön dumm dagestanden. Also ist es in Schweden doch ab und zu mal gut, wenn man etwas Bargeld in der Tasche hat. Danach habe ich nur noch mit Bargeld bezahlt, um dieses wieder loszuwerden. Keine Angst, sonst hat es immer mit der Karte geklappt.

gelbes Haus Bohuslän Schweden Westküste Västkust SommerNach dem leckeren Essen bin ich wieder losgezogen. Noch etwas durch Mollösund und dann wieder in Richtung Unterkunft, die dieses Mal eine Jugendherberge war. Wie Du merkst, habe ich verschiedene Unterkunfts-Arten auf meiner Reise ausprobiert.

Die Jugendherbergen in Schweden sind besser als das, was man so von deutschen Jugendherbergen hört. Deswegen hatte ich auch gar kein Problem mich dort einzuquartieren und wurde auch nicht enttäuscht. Ein einfaches Zimmer mit Waschbecken und WC und Dusche waren dann auf dem Flur. Aber alles war sauber und ordentlich. Im Innenhof gab es verschiedene Sitzmöglichkeiten und ein kleines Café und auch ein kleiner Shop mit Deko und maritimen Dingen hatten geöffnet. Mich trieb es aber schon wieder ans Wasser um die Bohuslän-Aussicht zu genießen.

Für das Abendessen wollte ich mir einfach im nächsten Supermarkt eine Kleinigkeit besorgen. Stellte dann aber schnell fest, dass für 10 km, die normalerweise schnell gefahren sind, in Bohuslän mind. die doppelte Zeit eingerechnet werden muss. Aber, erstens hatte ich Urlaub, zweitens war ich in Schweden und habe also alles so hingenommen. Ich war auch froh, dass es überhaupt einen Supermarkt in der „Nähe“ gab.

Bohuslän Landschaft Schweden Wasser Boote Hafen KlippenWestküsteEin Sandwich, etwas zu Trinken und etwas Süßes, habe ich im Supermarkt gefunden, mitgenommen und mir dann für das Abendessen wieder einen Platz mit Schären-Ausblick gesucht. Direkt im Hafen von Nösund. Ich musste etwas am Kai entlang gehen, fand dann auch mehrere Bänke, die direkt zum Verweilen einluden. Eine hat für mich dann aber gereicht.

 

Damit war dann auch der vierte Tag Schweden um. Die restlichen Tage habe ich im dritten Teil beschrieben.


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Im Sommer 2018 habe ich mal wieder eine Reise nach Schweden unternommen und meinen Urlaub dort verbracht. Ich habe die ganze Zeit genossen. Was ich in der Zeit erlebt habe und welche Tipps ich für Dich habe, verrate ich Dir im zweiten Teil meines Reiseberichts. #einfachschweden #schweden #urlaubinschweden