Wenn Du Ende November durch eine schwedische Kleinstadt spazierst, fällt Dir etwas auf, das Du so aus Deutschland kaum kennst: In fast jedem Fenster leuchtet ein Adventsleuchter, oft mit sieben Lichtern in Pyramidenform, und daneben hängt ein Stern aus Papier, der sein warmes Licht in die frühe Dunkelheit schickt. Ganze Straßenzüge sehen dann aus, als hätten sich alle Nachbarn abgesprochen. Für mich gehört dieser Anblick zu den schönsten Momenten des schwedischen Jahres, denn er zeigt, wie die Schweden der langen, dunklen Jahreszeit begegnen: mit Licht, mit Gemütlichkeit und mit kleinen Ritualen, die jedes Jahr wiederkehren.










