schwedisch Familie Verwandte Vokabeln
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Etwas, was ich an der schwedischen Sprache richtig gut finde, sind die Verwandtschaftsverhältnisse. Und zwar meine ich die Worte an sich, wie leicht sie zu verstehen sind. Mit ein paar Buchstaben weiß jeder, welcher Onkel oder welche Tante mütterlicherseits oder doch von der Seite des Vaters her, gemeint ist.

Du kennst das sicherlich, Du erzählst jemandem von Deiner Oma oder vielleicht von einer Tante oder einem Onkel und im Deutschen hängt man dann immer noch eine Erklärung ran, von welcher Seite die Verwandten kommen, entweder mütterlicherseits oder väterlicherseits. Jedenfalls bei den Personen, die Du vielleicht noch nicht so lange kennst, bzw. die Deine Familie nicht kennen.

Im Schwedischen ist diese Erklärung nicht nötig, da die Verwandtschaftsverhältnisse schon im Wort enthalten sind.
Also tasten wir uns einmal an die verschiedenen Familienmitglieder ran.

Vater – far [faar]
Mutter – mor [muur]

Kinder nennen ihre Eltern heutzutage aber auch mamma und pappa. Früher haben sie dann doch eher far und mor gesagt.

Schwester – syster [süster]
Bruder – bror [brur]
Tochter – dotter [dotter]
Sohn – son [soon]
Kind – barn [barn]

Und eigentlich aus diesen Wörtern lassen sich unzählige Verwandte erklären.

Großvater Opa Kind Enkel Familie Verwandtschaft

Schauen wir uns einmal die Großeltern an:

Der Opa väterlicherseits ist der farfar, also Vaters Vater.
Die Oma väterlicherseits ist die farmor, also Vaters Mutter.
Und umgekehrt kannst Du es Dir wahrscheinlich schon denken, ich verrate es Dir trotzdem:
Opa mütterlicherseits – morfar – Mutters Vater
Oma mütterlicherseits – mormor – Mutters Mutter

Und was ist mit Onkeln und Tanten?

Auch bei den weiteren Verwandten lässt sich leicht erkennen, von welcher Seite der Verwandte kommt.

Nehmen wir z.B. den Bruder des Vaters – das wäre farbror oder der Bruder der Mutter, das wäre morbror. Bei der Schwester hat man bei dem Wort „syster“ die beiden Anfangsbuchstaben weggelassen, setzt sie dann einfach an das entsprechende Wort (mor oder far) und nimmt der Schönheit halber noch einen Buchstaben weg. Bleibt für die Tante mütterlicherseits moster übrig und die Schwester des Vaters heißt dann faster.

Wenn die Großeltern von ihren Enkeln reden, dann sprechen sie über barnbarn. Also Kindkind, wenn Du das wortwörtlich übersetzt. Um da auch genau sagen zu können, ob es der Sohn der Tochter oder die Tochter des Sohnes ist, kann man auch da Folgendes sagen:

sonson – Sohn des Sohnes
sondotter – der Sohn der Tochter
dotterdotter – Tochter der Tochter
dotterson – Tochter des Sohnes

Wie Du siehst, braucht man im Schwedischen wirklich nicht erklären, welche Tante das jetzt ist oder von welcher Seite der Onkel kommt.

Dagegen werden die Cousinen „nur“ als kusiner [küsiner] benannt. Oder eben als mosters dotter, also das wäre dann die Tochter der Tante mütterlicherseits.

Habe ich noch irgendwelche wichtigen Verwandtschaftsverhältnisse vergessen? Ach ja, wie wäre es denn noch mit der Uroma mütterlicherseits – gammelmormor. Das Gammel kann natürlich auch bei allen anderen Großelternteilen davorgesetzt werden.

Und jetzt wünsche ich Dir beim Überlegen, wer Deine mormor oder faster oder farbror sind.

Möchtest Du noch mehr über die Schwedische Sprache lernen, dann klick Dich doch einmal hier durch.


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 Was im Deutschen teilweise etwas schwierig ist, ist im Schwedischen viel einfacher. Schwedische Verwandte brauchen keiner großen Erklärung. #einfachschweden #familie #schwedisch #vokabeln #verwandte